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Der Bereich Gesundheit ist sehr
sensibel. Hier Ratschläge zu geben wäre äußerst unseriös, denn für ein
Symptom können des öfteren verschiedene Ursachen der Grund sein.
Es kann harmlos sein, aber auch das Leben der kleinen bedrohen. Daher
möchten wir uns nicht an Ratschlägen beteiligen, sondern bitten jeden
Frettchenhalter den Rat eines frettchenerfahrenen Tierarztes einzuholen.
Der Kot sollte immer beobachtet
werden, denn ein Frettchen, das Fleisch und Küken frisst, kann auch
schon mal Parasiten (Würmer) bekommen. Dies sollte auch rechtzeitig
behandelt werden.
Einmal im Jahr muss das Frettchen
geimpft werden. In vielen Fällen wird diese immer noch mit der 5-fach
Hundeimpfung vorgenommen, die aber nicht mehr zugelassen ist. Der
einzige Impfstoff der für Frettchen verwendet werden darf ist Febrivac-Dist gegen Staupe. Bei Bedarf sollte das Frettchen auch gegen
Tollwut geimpft werden.
Bei ersten Anzeichen
von anormalen Verhalten der Tiere bitte
sofort einen Tierarzt
aufsuchen, da
bei Frettchen Krankheitssymptome auf erst sehr spät anzeigen. Sie können
jetzt noch rumspringen und kurze Zeit später krank daliegen. Meistens
ist dann allerhöchste Zeit angesagt.
Lieber einmal zu viel zum Arzt, als
einmal zu spät!
Fähen die
geschlechtsreif sind, kommen in die "Ranz" und besteht die Gefahr der
Dauerranz. Diese endet meist tödlich. Aus diesem Grund sollte man Fähen
rechtzeitig kastrieren lassen. Für Ranzige Rüden besteht keine
Gesundheitsgefahr, sie riechen in der Ranzzeit sehr streng.
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Gisela Henke Tierärztin
in Berlin
Inhaltsverzeichnis
1. Abstammung
2. Farbvarianten
3. Haltung
4. Wissenswertes zur Anatomie
5. Zähne und Zahnwechsel
6. Fütterung
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