Die Gesundheit des Frettchens

Der Bereich Gesundheit ist sehr sensibel. Hier Ratschläge zu geben wäre äußerst unseriös, denn für ein Symptom können des öfteren verschiedene Ursachen der Grund sein.  Es kann harmlos sein, aber auch das Leben der kleinen bedrohen. Daher möchten wir uns nicht an Ratschlägen beteiligen, sondern bitten jeden Frettchenhalter den Rat eines frettchenerfahrenen Tierarztes einzuholen.

Der Kot sollte immer beobachtet werden, denn ein Frettchen, das Fleisch und Küken frisst, kann auch schon mal Parasiten (Würmer) bekommen. Dies sollte auch rechtzeitig behandelt werden.

Einmal im Jahr muss das Frettchen geimpft werden. In vielen Fällen wird diese immer noch mit der 5-fach Hundeimpfung vorgenommen, die aber nicht mehr zugelassen ist. Der einzige Impfstoff der für Frettchen verwendet werden darf ist Febrivac-Dist (IDT Dessau) gegen Staupe. Bei Bedarf sollte das Frettchen auch gegen Tollwut geimpft werden. Da haben wir gute Erfahrungen mit dem Tollwutimpfstoff Rabisin gemacht!

Bei ersten Anzeichenvon anormalen Verhalten der Tiere bitte sofort einen Tierarzt aufsuchen, da bei Frettchen Krankheitssymptome auf erst sehr spät anzeigen. Sie können jetzt noch rumspringen und kurze Zeit später krank daliegen. Meistens ist dann allerhöchste Zeit angesagt.

Lieber einmal zu viel zum Arzt, als einmal zu spät!

 

Fähen die geschlechtsreif sind, kommen in die "Ranz" und besteht die Gefahr der Dauerranz. Diese endet meist tödlich. Aus diesem Grund sollte man Fähen rechtzeitig kastrieren lassen. Für Ranzige Rüden besteht keine Gesundheitsgefahr, sie riechen in der Ranzzeit wohl sehr streng.

Liste zugelassener Impfstoffe

Eine Umwidmung von Impfstoffen ist nach § 17 c TSeuchG verboten! Verwendet werden dürfen prinzipiell nur für die Tierart und die entsprechende Indikation zugelassene Impfstoffe.